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Wirkung, Herkunft und Aussehen der Cannabis Sativa

Cannabis SativaCannabis Sativa ist ein Überbegriff für eine Cannabis-Sorten aus verschiedenen Regionen und Herkunftsländern. Es gibt Fachleute die der Meinung sind, dass es sich hierbei um die Urform von Cannabis schlechthin handelt und alle weiteren genetischen Arten wie Indica und Ruderalis davon abstammen. Wissenschaftlich konnte diese These allerdings nie bestätigt werden. Zu unterschiedlich sind sowohl die Regionen, wie auch die spezifischen Eigenschaften die die einzelnen Rassen aufweisen. Die Frage ob es sich um Ableger handelt, die sich nur der Umgebung angepasst haben, oder ob jede Gattung eine eigene darstellt, bleibt somit offen.
 
Geschichte
 
Die Geschichte von Cannabis kann man zwar nicht alleine mit der von Cannabis Sativa gleichsetzen. Trotzdem hat diese Gattung einen schwerwiegenden Beitrag zum Fortbestand des Hanfs beigetragen. Schon vor zehntausend Jahren wurde Cannabis als Heil und Genussmittel verwendet. Hanf gehört unweigerlich zur Geschichte der Menschheit. Schon sehr früh wurde Hanf kultiviert und für industrielle und medizinische Zwecke verwendet. Erste Funde gehen zurück bis nach China. Schon vor 6000 Jahren wurde dort Hanf bereits in Schriften erwähnt. Seitdem wurden die Spuren der beliebten Pflanze immer wieder entdeckt. Wie wir mittlerweile wissen, gehört Cannabis zur Menschheitsgeschichte dazu und ist eine der wichtigsten Nutzpflanzen überhaupt. Bis zur endgültigen Prohibition wurde Cannabis in vielen Industriebereichen genutzt. Verschwunden sind die Nutzpflanzen trotzdem nicht. Der Konsum von Cannabis Sativa als Genussmittel wird nach wie vor vollzogen und findet im Verborgenen statt.
Mittlerweile gibt es immer mehr Proteste in den Ländern mit Verboten gegenüber der Pflanze. Viele Staaten lockern mittlerweile ihre Gesetze und es kristallisiert sich immer mehr heraus, das ein zukünftiges Verbot nicht haltbar sein wird. Aufgrund des medizinischen Potenzials erlebt Hanf gerade in vielen Ländern eine Welle der Legalisierung. Cannabis setzt seinen Siegeszug wieder fort.
 
 

Herkunft uns Aussehen

 
Dieses sehr begehrte Marihuana wächst in Ländern des Äquators wie Kolumbien, Jamaika, Mexico, und dem kompletten südostasiatischen Raum wie Thailand. Diese Regionen bieten der Cannabis Sativa ein optimales Klima und beste Bedingungen um zu wachsen und zu gedeihen. Vielleicht sollte man aber eher sagen, dass sich die Pflanze optimal an die Lichtbedingungen angepasst hat und somit ganz besondere Eigenschaften mitbringt. Der Hauptvorteil besteht aus der intensiven Sonne und den kürzeren Lichtstunden. Unter diesen Voraussetzungen entstehen Sativa Erzeugnisse die bis zu 6 Metern hoch werden können. Der allgemeine Durchschnitt liegt irgendwo bei 2,5m bis 4m. Es gibt keine Cannabis-Sorte die ein höheres Wachstum aufweist. Grund dafür sind die Lichtverhältnisse. Um die kürzeren Lichtstunden voll auszunutzen, streckt sich die Cannabis Sativa komplett in Richtung Sonnenlicht. Ein weiterer Faktor bringt der Wildwuchs mit sich, der viel enger zusammen steht. Somit gibt es nicht die Möglichkeit im unter Teil der Pflanze Büsche zu bilden und dort dicke Blüten zu tragen. Dementsprechend konzentrieren sich die Sativa-Pflanzen auf das Ausbilden der Struktur in den oberen Bereich in Richtung Sonne. Um trotzdem so viel Licht wie möglich in die unteren Bereiche zu bringen hat sich diese Gattung optimal angepasst. Die Blattstruktur ist sehr fein und weist fingerähnliche Formen auf. Diese sind lang und dünn. Die Blätter der Cannabis Sativa geben somit weniger Schatten und es kommt viel Sonne an die restliche Struktur. Im Ergebnis ist eine Sativa nicht nur höher, sondern bringt auch im Vergleich zu anderen Cannabis Sorten den höchsten Ernteertrag. Mitverantwortlich ist das fortbestehende Wachstum in der Blütephase. Trotz Blütenproduktion wächst und wächst der gesamte Organismus in Richtung Himmel und bildet dabei turmartige Knospen die sich rund um die Internodien und den Stämmen bilden. Das obere Ende des Wachstums bildet dabei die Hauptknospe. Ein Größenzuwachs von 200-300 Prozent während der Blütephase ist für Cannabis Sativa keine Seltenheit.
 
Diese Wachstumsmerkmale stellen viele Besonderheiten der Gattung im Vergleich zu anderen Gattungen wie Indica oder Ruderalis dar. Indica Pflanzen bleiben im Vergleich nur klein bis mittelhoch und weisen ein buschförmiges Wachstum auf. Die Erträge einer Indica sind weitaus geringer. Durch die Anpassung an die Lichtverhältnisse sollte man sich aber auch im Klaren sein, dass Sativa´s den längsten Wachstumszyklus aufweisen. Nicht selten benötigen sie bis zu 90 Tage um fertige und ausgereifte Blüten zu produzieren. Im Gegenzug ist die vegetative Phase kürzer und gleicht somit die längere Blütephase etwas aus. Die geernteten Blüten sind im Regelfall größer wie die der Indica. Im getrockneten Zustand werden die vermeintlich größeren Cannabis Sativa Bud´s eventuell trotzdem leichter sein. Das liegt an der luftigeren Struktur der Blüten.
 
Genetik und Kreuzung
 
Sativa´s bekommt man in der Reinform als reine Sativa. Mittlerweile bekommt man aber auch stabile Hybriden. Hierbei wurde die Genetik der Sativa mit Indica- oder Ruderalis Genen gekreuzt. Auf diesem Weg sind Hybriden entstanden, welche die besten Eigenschaften der einzelnen Rassen vereinen. Somit kann man sich sozusagen aussuchen wie man seine Pflanze gestalten will und was Sie so „können“ soll. Die Vielzahl der gekreuzten Sorten ist sehr hoch und es stehen unendliche Kreuzungen zur Auswahl. Eine sehr begehrte Sativa Sorte ist das legendäre Haze.
 
Wirkung und medizinischer Einsatz
 
Cannabis Sativa überzeugen durch einen überdurchschnittlichen THC-Gehalt. Dieser liegt oft über 20% und macht es zur besten Wahl für diejenigen die eine Psychosomatische Wirkung bevorzugen. Die Potenz zeichnet sich durch einen ganz besonderen Rausch aus.
Die Wirkung der Sativa wird als sehr zerebral beschrieben. Man wird regelrecht „High“. Der Kopf bleibt klar und es stellt sich eine euphorische und kreative Stimmung ein. Es wirkt aktivierend und man kann wunderbare Glücksmomente erleben. Ein optimaler Begleiter um sich mit Freunden zu treffen und angeregte Gespräche zu führen. Die Wirkung bei Sativas ist voller Energie und Tatandrang.
 
Im medizinischen Bereich nutzt man Cannabis Sativa in vielen unterschiedlichen Bereichen. Es wird verwendet um Übelkeit und Brechreiz (z.b.: nach Chemotherapie oder nach Einsatz von HIV-Medikamenten) zu lindern. Sogar um den Appetit wieder anzuregen. Des Weiteren eignet sich die Anwendung bei Migräne, Depressionen und bei chronischen Schmerzen. Somit haben wir ein enormes Potenzial im Bereich der Medizin. Aktuelle Forschungen und Studien deuten auf eine starke Wirksamkeit der genannten Bereiche hin. In immer mehr Ländern wird Cannabis im medizinischen Bereich eingesetzt und legalisiert. Somit erhalten viele Patienten die Möglichkeit die Beschwerden mit medizinischen Hanf zu lindern und zu therapieren.
 
Kultivierung und Anbau
 
Cannais Sativa stellt Grower immer wieder vor Herausforderungen. Doch wer weiss worauf es ankommt wird eine große und effektive Ernte einfahren. In der Heimat am Äquator wird diese wundervolle Pflanze meist im freien auf dem Feld kultiviert. Im Endeffekt entsteht somit ein regelrechter Wildwuchs. Die Pflanzen stehen in einer Lichtung und können somit die geliebte Sonne aufnehmen. Die Lichtung selber wird meist von Bäumen umgeben um die stark hochwachsenden Pflanzen vor dem Entdecken unerwünschter Gäste zu schützen.
 
Europäer hingegen haben es nicht so einfach. Nicht jeder kann es sich leisten eine 4 Meter Pflanze im Garten stehen zu haben. Problematisch sind auch die Lichtzyklen und die lange Blütephase die oft bis in den Oktober reicht. Um diese Probleme zu lösen, werden Sativas meist unter Kunstlicht kultiviert. Somit kann ganzjährig angebaut werden unabhängig von der Jahreszeit und der Sonnenintensität. Um der Höhe der Cannabis Sativa gerecht zu werden wurden unterschiedliche Techniken und Methoden entwickelt. Zum einen hat es sich bewährt die vegetative Phase der Pflanze zu verkürzen und diese schon sehr früh in die Blüte zu schicken. Dies erreicht man durch Umstellung der Anzahl der Lichtstunden. Je nach Leuchtmittel stellt man zusätzlich sein Lichtsprektrum um. Eine sehr effektive Technik ist die sogenannte SCROG- Methode. Man beschneidet sehr früh die Pflanzen um die Seitentriebe zu fördern. Die anstehenden Seitentriebe lässt man durch ein waagrechtes gespanntes Netz oder Gitter wachsen. Die Äste und Triebe werden so trainiert dass sie in das Netz wachsen und darum schlängeln. Somit umgeht man zum einen das Problem mit der Höhe, zum anderen erhöht man ungemein seinen Ertrag weil jeder der entstehenden Knospen optimal mit Licht versorgt wird.
 
Wie wir sehen ist Cannabis Sativa eine sehr anpassungsfähige Pflanze. Diese Anpassungsfähigkeit und Robustheit hat das Überleben dieser Hanfsorte all die Jahre gesichert. Aber auch in Zukunft wird diese außergewöhnliche Pflanze viele Menschen begeistern und helfen.
 
 
 
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