Produktbeschreibung
AK Reg. von Spliff Seeds
Entdecke AK Reg. von Spliff Seeds, eine Kreuzung, die das sativa-lastige Aroma und High mit der Praktikabilität einer Indica verbindet. Als Ausgangspunkt wurde eine AK-Mutterpflanze mit dem frostigsten Northern Lights Special Vater gekreuzt, um die THC-Produktion zu verbessern, was zu einer erstaunlich potenten Hybrid-Sorte führte.
Sie ist eine rasch blühende Sorte und dabei außergewöhnlich leistungsfähig in verschiedensten Zuchtumgebungen wie Hydro, Coco und Erde. Dank ihrer ausgeprägten Schimmelresistenz und Uniformität der Pflanzen erweist sich die AK als ideale Wahl für die SOG-Methode und generiert dabei festeste Buds, die mit roten Härchen und einer Vielzahl an Trichomen übersät sind.
Das Aufziehen von AK gestaltet sich unkompliziert: Sie toleriert sowohl höhere als auch niedrigere Temperaturen und benötigt keine üppige Nährstoffzufuhr. Jedoch sollte zwischen den einzelnen Pflanzen etwas Platz eingeplant werden, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Pruning der unteren Buds erzeugt einen Hauptbud oder, falls Platz vorhanden ist, versuche das Supercropping.
Mit ihrem durchdringenden, würzigen Duft und dem süß-würzigen Geschmack ist AK nicht nur ein Gaumenschmaus. Sie ist auch eine der potentesten Sorten, die dem Menschen bekannt sind, und bringt ein körperlich betontes High mit einem angenehmen Kopfrausch.
Medizinisch hat die AK ebenfalls einiges zu bieten: Sie wird zur Linderung von Symptomen wie PMS, Schmerzen, Multipler Sklerose, Schlaflosigkeit und Depression eingesetzt. Lass dich also von der vielseitigen und kraftvollen AK Reg. begeistern und erlebe, wie hochwertige Genetik, erstklassiger Geschmack und medizinischer Nutzen Hand in Hand gehen.
Produkteigenschaften
Anbau
Anbau Medium
Krankheiten
Kundenrezensionen:
Nun noch kurz zur Sorte an sich und danach kommt der Breeding-Bericht. Die Sorte ist einfach nur herrlich. Was soll ich sagen. Von der Wirkung her kann ich leider nicht berichten, da ich kaum selbst konsumiere. Ich bin eher der Typ, der gerne angelt, aber keine Fische isst. So erzeuge ich seit Jahren eigene Sorten und bin mit ein paar Ausnahmen mehr oder weniger nur vom Feedback anderer abhängig. Und dieses Feedback war mehr als gut. Konsumenten aus allen unterschiedlichen Gruppen (jünger, älter, Oldschool-Liebhaber, New-Hype-Liebhaber etc.) – alle grenzenlos begeistert.
Ich selbst muss sagen, auch wenn ich selbst nicht geraucht habe: der Geruch der Pflanze ist einfach nur herrlich. Sehr süß, aber nicht nervig, sehr fruchtig und frisch mit dezenten Untertönen von Erde und Pinie. Ich bin selbst kein Fan von erdigen Tönen, aber hier ist das Ganze mit so einem gewaltigen Mint-/Frucht-Frische-Hintergrund kombiniert, dass es schwer zu beschreiben, aber ein sehr sophistizierter Geruch ist, den man einfach lieben kann. Also die Sorte an sich kann ich wärmstens jedem empfehlen, der auf frische, fruchtige Töne mit einem eher komplexeren und somit nie langweiligen Geruch steht.
Was die Wirkung angeht, wurde mir berichtet: von Anfang leichte Euphorie, ganz wenig trippie mit klarem Kopf bis hin zu mehr oder weniger Entspannung – je nach Menge. Die meisten haben kein Stoned-Gefühl berichtet, sondern eine ausgewogene, entspannte Wirkung ohne Überfahren. In höheren Dosen trotzdem sehr sedativ. Immerhin scheinbar sehr gut einfach durch die konsumierte Menge steuerbar, mit immer klarem Kopf.
Breeder-Bericht
AK47 von Serious Seeds als ursprüngliche Eltern ist mit der Zeit zu einer wahren Legende geworden. Trotzdem wollte ich nicht direkt AK47 nutzen, weil erstens Serious Seeds meiner Meinung nach dafür viel zu viel Geld verlangt und gleichzeitig handelt es sich um eine meiner Meinung nach eher Oldschool-Sorte. Heißt natürlich nicht schlecht, aber die Zeit geht weiter, und meine Absichten sind eher, up to date zu sein, die aktuellen Trends ein wenig herauszufordern und gleichzeitig eine stabile neue Sorte zu erzeugen.
Außerdem war mir wichtig, mit regulären Samen zu arbeiten, um den reichen Genpool in die Züchtung von Anfang an einzubinden. Nun kam logischerweise AK von Spliff Seeds dazu. Als bereits veredelte AK47 mit einer Elite-NL war die Entscheidung klar.
Von Anfang an hatte ich eher pessimistische Erwartungen. Auch wenn ich NL als Sorte liebe, fürchtete ich, dass AK immer noch zu viel Oldschool wird. Weit gefehlt! Von den fünf AK reg. Samen sind alle gekeimt. Alle hatten von Anfang an eine sehr schöne Struktur. Die Keimung erfolgte etwa 18 Stunden in Wasser (pH 6), danach etwa 12 Stunden auf dem Tuch. Danach wurden alle neu gebildeten Wurzeln über 1 cm lang und bereit, in die Jiffys zu gehen. Nach etwa zwei Tagen im Jiffy komplett durchgewurzelt und in Plastiktöpfen auf Tray2Grow gesetzt.
Paar Tage noch von oben leicht angegossen, da meine Töpfe etwa 23 cm hoch sind. Die Wurzeln haben sich blitzschnell gebildet, und nach etwa einer Woche hat sich die Wassereinnahme nur von unten automatisch wie erwünscht stabilisiert. Von den fünf Pflanzen haben sich drei Weibchen und zwei Männchen erwiesen. Phänotypen sehr ähnlich. Von der Farbe alle gleich, alle Phänos mit dunkelgrünen Blättern. Von Größe und Wachstumsstruktur waren zwei Weibchen identisch, ein Weibchen etwas mehr gestretcht (etwa 10 %). Also die Weibchen nahezu identisch.
Die Männchen waren deutlich unterschiedlicher, Größenunterschied etwa 30 %. Die vier Pflanzen haben allgemein wirklich sehr stabile und gleichmäßige Ausprägungen (Geruch, Wachstum, Farbe). Ein Männchen war zwar farblich gleich, aber vom Wachstum, der Größe und Geschwindigkeit aus einer anderen Welt. Dieses Männchen war einfach wie ein Blitz – es hat die Blüte etwa zehn Tage früher angefangen als der Rest. Während der andere Männchen erst begann, Pollensäcke zu bilden, streute der erste schon gewaltig um sich herum und ist mir auch aus dem Zelt hinausgewachsen. Wäre ein super Kandidat, was Schnelligkeit angeht, aber leider war es auch der Phäno, der als einziger gewaltig gestretcht hat. So habe ich mich entschieden, ihn zu entsorgen und auf den anderen stabileren zu warten.
Von den drei Weibchen sind bis zum Ende zwei als Mutterteile geblieben für eine weitere Samenproduktion. Ein Weibchen hat etwas mehr gestretcht und wurde somit unbestäubt der Blüte überlassen. Der übrig gebliebene Männchen hat sich bis zum Schluss gut geschlagen und immense Mengen an Pollen produziert. Nach etwa zwei Wochen Blüte waren alle Pflanzen komplett bestäubt – automatisch auf natürlichem Weg nur im Zelt gemeinsam, keine Pinsel oder sonstige Aktionen. Bei solchen Mengen an Pollen und dem Ziel viele Samen war das unnötig.
Der Männchen hat auch genug Pollen für weitere Nutzung gespendet, und so habe ich AK-Pollen für nächste Jahre konserviert. Die zwei Weibchen haben über 100 g Samen abgeworfen. Da sich leider in der Spätphase ein Urlaub eingeschlichen hat, in dem die Automatisierung nicht besonders gut lief, wurden die Pflanzen am Ende stark gestresst. Das hat sich bei der Ernte gezeigt, und ich musste viel entsorgen (nicht ausgereift, überreif, ausgetrocknet etc.). Am Ende blieben trotzdem über 80 g aussortierte, selektierte Samen, was vielen Tausend Samen entspricht.
Für ein Breeder-Projekt gewaltig zu viel und sicher nicht notwendig, aber mein Ziel war die bestmögliche Selektion zukünftig sowie die Sicherung der Sorte auch an sich. Beim Keimtest lag ich bei den ersten Chargen immer zwischen 96-98% mit ausgewogener Männchen-/Weibchen-Verteilung. Sehr schön strukturierte Samen, harte Wachsschale, ordentliche Größe und wunderschöne Tigermuster. Insta-Samen mit perfekter Keimfähigkeit und ausgeprägter Stabilität. Ob für Weiterkreuzen oder direkt Züchten – diese Sorte ist allein schon aufgrund der Stabilität und des göttlichen Geruchs unerwartet zu einem meiner wahren Favoriten geworden.
Als erste Kreuzung ist somit ein neuer Strain entstanden: SAK (Super Boof (Barney’s Farm) × AK (Spliff Seeds)). Super Boof ist eine hervorragende, ultrapotente und ebenso göttlich riechende, schnell blühende Photosorte. Die Samen von SAK sind etwas heller, mit schöner Struktur, harter Schale und viel Wachs.
Aktuell bin ich erst an den ersten Keimtests, so kann ich leider noch nicht über die neue Sorte berichten, aber das kommt sicher noch. Da beide Eltern rein vom Genotyp her sehr starke F1-Hybriden erzeugen, war das zu erwarten. Die Keimfähigkeit der aussortierten Samen lag aktuell bei 97 %, was meine Mindest-Erwartung von 95 % übersteigt. Aktuell sind die Pflanzen noch in der Vegi-Phase, so kann ich die neue Sorte noch nicht wirklich beschreiben, aber bisher sehr kräftiges, schnelles und homogenes Wachstum. Der F1-Vigor scheint sich durchzusetzen, und die Pflanzen sind bis jetzt wie geklont. Ich freue mich auf die Veredelung und Selektion.
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